Diskurs 9: Globalisierte Lohnarbeit im Privathaushalt

Diskurs 9: Globalisierte Lohnarbeit im Privathaushalt 2017-08-19T22:39:04+00:00

Editorial

„Hausarbeit ist in der Öffentlichkeit nicht sichtbar. Doch gerade in der Hausarbeit findet eine umfassende gesellschaftliche Verschiebung statt. Der Trend zur Privatisierung der Pflege und Betreuungsarbeit lässt den Arbeitsmarkt für irreguläre Arbeit anwachsen. Frauen aus sogenannten Niedriglohnländern bilden eine wachsende Schicht prekär beschäftigter Hausangestellter, die zunehmend auch diese Pflegeaufgaben übernehmen. Welche gesellschaftlichen Kräfte stehen hinter dieser Entwicklung? Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Welche Gegenstrategien gibt es?“

Das Denknetz und das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH laden ein, diese Fragen zu diskutieren, etwa am 6. November 2009 während der Tagung „Globalisierte Lohnarbeit im Privathaushalt Wege aus der Prekarität“. Der hier vorliegende Infobrief bietet begleitend einen strukturierten Einblick in das komplexe Phänomen. Die Zusammenstellung verfolgt dabei nicht das Ziel der Vollständigkeit, sondern will auch über die Tagung hinaus eine vertiefende Beschäftigung mit der Thematik anregen. Sie verzichtet auf Darstellungen skandalträchtiger Missbrauchsfälle, um nüchtern den Blick auf die normale Prekarität von Lohnarbeit in Privathaushalten zu richten.

Download

Sie können den ganzen Diskurs kostenlos herunterladen. Über eine freiwillige Spende für den E-Download freuen wir uns – oder noch besser: Werden Sie Mitglied des Denknetzes. Sie ermöglichen damit unsere Arbeit.

Download

Cover

Inhalt

1. Editorial

2. Zum Begriff der Hausangestelltenarbeit

3. Bestandsaufnahmen
Ausmass der Beschäftigung in Privathaushalten
Lebens- und Arbeitsbedingungen

4. Ursachen der Zunahme bezahlter Hausarbeit

5. Organisierung und Regulierung

6. Theoretisches

7. Weitere Literatur und Links

AutorInnen

Inhalt und Gestaltung: Holger Schatz. Ein besonderer Dank geht an Karin Gurzeler, Anne Pape und Beat Ringger für Anregungen und Kommentare.

Mitglied werden

Das Denknetz ist der linke, sozialkritische Thinktank der Schweiz mit über 1400 Mitgliedern. Das Denknetz ist den Grundwerten Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.

Werden Sie hier Mitglied des Denknetzes

Mitglieder ermöglichen mit ihrem Beitrag die Arbeit des Denknetz. Sie erhalten die Jahr- und Sachbücher sowie die Zeitschrift “Das Denknetz” kostenlos per Post zugestellt und nehmen zu vergünstigten Preisen an Tagungen und Seminaren teil.

Werden Sie hier Mitglied des Denknetzes

Die Mitgliedschaft kostet Fr. 100.- pro Kalenderjahr. Wer ein kleines oder gar kein Einkommen hat entrichtet einen reduzierten Beitrag von Fr. 40.- pro Kalenderjahr.

Werden Sie hier Mitglied des Denknetzes

Mitglieder des Denknetzes können alle natürlichen Personen werden, welche die Statuten akzeptieren und insbesondere mit folgender Aussage aus der Zweckbestimmung einverstanden sind:

«Das Denknetz ist den Grundwerten der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.»

Werden Sie hier Mitglied des Denknetzes

Video

Bibliothek

Die Denknetz Bibliothek bietet über 500 Texte zu den Themen Politische Ökonomie, Politik und Gesellschaft, Umweltschutz und Wachstumskritik, (Post-)Migration, Race-Class-Gender, Demokratie und Staat, Care und Soziale Sicherheit, Bildung, Medien, Denken sowie Geschichte und Emanzipation. Zudem sind alle Jahrbücher, Sachbücher, Zeitschriften, Audiodateien und Videos in der Rubrik Publikationen verfügbar.

Schauen Sie hier in die Denknetz-Bibliothek herein