Diskurs 1: Gleichheit

Diskurs 1: Gleichheit2017-08-19T22:30:07+00:00

Editorial

Wir freuen uns, den Mitgliedern des Vereins Denknetz ein neues Werkzeug vorstellen zu dürfen, das die Vernetzung des kritischen Denkens in der Schweiz ein weiteres Stück voranbringen soll. Zu diesem Zweck hat der Vorstand des Vereins Holger Schatz – Sozialwissenschaftler und aktives Mitglied in den Arbeitsgruppen des Denknetzes – beauftragt, die Redaktion eines Infobriefes zu übernehmen, der ca. 8 mal jährlich erscheinen soll. Jedes Mitglied wird ihn per Email zugestellt bekommen. Über unsere Webpage wird er darüber hinaus auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein.

Andreas Rieger, Präsident des Vereins Denknetz

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Der Zweck dieses neuen Infobriefs besteht im Wesentlichen darin, aus der immensen Fülle des politischen, wissenschaftlichen und sozialen Diskurses jene Impulse herauszuschälen, die für die Themen des Denknetzes bedeutsam sind. Der Infobrief soll Orientierungshilfe sein und das Denken vom mühsamen Sichten der überbordenden Informationen etwas entlasten. Er will Diskussionen aufbereiten und zuspitzen, die kritische Neugierde beflügeln und zur eigenen Weitersuche motivieren.

Der Infobrief versteht sich dabei auch als ein Werkzeug, dass von möglichst vielen geformt und weiterentwickelt wird. Hierzu wird seine Erstellung eng an die Arbeit der Denknetz-Fachgruppen und der Kerngruppe angekoppelt werden. Zugleich ist er offen für Anregungen und Beiträge aus den Reihen der Denknetz-Mitgliedschaft.

Der Infobrief beinhaltet in der Regel einen Themenschwerpunkt, der sich stark an den Themen des Denknetzes und dessen Arbeitsgruppen orientiert. Sinn und Zweck dieser Rubrik ist es, Debattenfelder unabhängig vom aktuellen Tagesbezug zu sondieren und aufzubereiten. Es ist dabei weder beabsichtigt noch realisierbar, vollständige Überblicksdarstellungen darüber zu liefern, welche Personen, Gruppen oder Institutionen zum jeweiligen Thema arbeiten. Vielmehr geht es darum, Diskursverschiebungen einzuordnen und wahrzunehmen, die eine Herausforderung für kritisches Denken darstellen. Für dieses Jahr sind bisher folgende Themen vorgesehen:

Gleichheit
Arbeit
Arbeit und Gender
Lohnquoten und Mindestlohndebatte
Alter und Generationenfragen
Service Public
Bildung und „Wissensgesellschaft“ Finanzmarkt-Kapitalismus
Existenzgeld bzw. Grundeinkommensdebatte Perspektivdebatte: Gewerkschaften und soziale Bewegungen

Die Rubrik „Denkimpulse“ enthält aktuelle Hinweise aus dem gesellschaftspolitischen Denk, Streit und Forschungsgeschehen. Hier wird auf Neuerscheinungen, Tagungen, Forschungsprojekte, Kampagnen etc. zu verschieden Aspekten des Denknetzes hingewiesen. Redaktionelle Kurzzusammenfassungen und Kommentare sollen dazu anregen, sich etwa entlang bereitgestellter Links vertiefendes Denkmaterial anzueignen. Abrunden wird den Infobrief die Rubrik Termine.

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Sie können den ganzen Diskurs kostenlos herunterladen. Über eine freiwillige Spende für den E-Download freuen wir uns – oder noch besser: Werden Sie Mitglied des Denknetzes. Sie ermöglichen damit unsere Arbeit.

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Cover

Inhalt

1. Editorial

2. Themenschwerpunkt Gleichheit
Denknetz und Gleichheit
Neuere sozialwissenschaftliche Debatten um „soziale“ Ungleichheit
Lohnungleichheit
Lohnquoten- und Verteilungsentwicklung

3. Denkimpulse
Aktuelles aus dem gesellschaftspolitischen Denk-, Streit- und Forschungsgeschehen

4. Termine
Demos, Kundgebungen, Veranstaltungen, Tagungen

AutorInnen

Inhalt und Gestaltung: Holger Schatz. Ein besonderer Dank geht an Beat Ringger für Anregungen und Kommentare.

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Das Denknetz ist der linke, sozialkritische Thinktank der Schweiz mit über 1400 Mitgliedern. Das Denknetz ist den Grundwerten Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.

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Die Mitgliedschaft kostet Fr. 100.- pro Kalenderjahr. Wer ein kleines oder gar kein Einkommen hat entrichtet einen reduzierten Beitrag von Fr. 40.- pro Kalenderjahr.

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Mitglieder des Denknetzes können alle natürlichen Personen werden, welche die Statuten akzeptieren und insbesondere mit folgender Aussage aus der Zweckbestimmung einverstanden sind:

«Das Denknetz ist den Grundwerten der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.»

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Bibliothek

Die Denknetz Bibliothek bietet über 500 Texte zu den Themen Politische Ökonomie, Politik und Gesellschaft, Umweltschutz und Wachstumskritik, (Post-)Migration, Race-Class-Gender, Demokratie und Staat, Care und Soziale Sicherheit, Bildung, Medien, Denken sowie Geschichte und Emanzipation. Zudem sind alle Jahrbücher, Sachbücher, Zeitschriften, Audiodateien und Videos in der Rubrik Publikationen verfügbar.

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