Veranstaltung
Zuwanderung: Was steckt hinter dem Schreckgespenst der «Überbevölkerung»
Mittwoch | 4. Februar 2026 | 19.30 bis 21.00 Uhr
Online | Anmeldung hier
Wer die herrschende Politik verstehen und verändern möchte, muss sich mit politischen Mythen beschäftigen. Sie prägen das gesellschaftliche Selbstbild, lenken von Machtinteressen ab und stehen einer faktenbasierten Debatte im Weg. Eine neue Gesprächsreihe vom Denknetz und der Anny-Klawa-Morf-Stiftung geht populären Behauptungen und Irrtümern in der (Schweizer) Politik auf den Grund und zeigt Spielräume für progressive Alternativen auf. An drei Abenden setzen wir uns mit den Mythen rund um Neutralität, Überbevölkerung und marktbasierter Klimapolitik auseinander.
In der Zuwanderungsdebatte wird immer wieder das Schreckgespenst der «Überbevölkerung» bemüht. Das Bevölkerungsargument dient seit langem dazu, eine restriktive Migrations- und Zuwanderungspolitik zu betreiben. Was genau steckt hinter der Vorstellung eines Landes als Boot, das voll ist? Und wie lässt sich dieses reaktionäre Trugbild überwinden? Der zweite Abend der Reihe mit Dana Schmalz und Pascal Zwicky.
Die Veranstaltungen finden via Zoom statt.
Teilnehmer:innen
Dana Schmalz, Max-Planck-Institut Heidelberg
Pascal Zwicky (Moderation), Denknetz
