Klappentext

Die Coronakrise hat erhebliche Lücken im Schweizer System der sozialen Sicherheit aufgedeckt. Die Sozialwerke müssen deshalb neu konzipiert werden. Dabei muss der Grundsatz gelten: Für alle und für alle Fälle. Zum Beispiel auch für selbstständig Erwerbende, zum Beispiel auch für langwierige Krankheitsverläufe. Dazu dient das Reformmodell der Allgemeinen Erwerbsversicherung AEV-plus, das in diesem Buch erläutert wird. Die AEV-plus schliesst Lücken, verbessert Leistungen und vereinheitlicht die heutigen erwerbsbezogenen Sozialversicherungen. Alleinerziehende und kinderreiche Familien werden besser unterstützt, damit nichtbezahlte Care-Arbeit kein Armutsrisiko mehr ist. Pionierarbeit – etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit, Gesundheit, Kultur – wird dank entsprechender Bedarfsleistungen stark gefördert. Der Blick des Buches geht zudem über den Tellerrand der Sozialwerke hinaus. Eine breit angelegte Umschulungsoffensive sichert die Zukunft all jener, die wegen des Klima­wandels, wegen der Coronakrise oder wegen technologischer Entwicklungen beruflich ins Abseits geraten. Und dank zwei konkreter Reformen im Migrationsrecht werden alle in der Schweiz lebenden und arbeitenden Personen gleichberechtigt behandelt.

Die Autor:innen, Ruth Gurny und Beat Ringger, des Buches gehen in die Details und erläutern die konkrete und praxisnahe Umsetzung der Reformvorschläge. Sie rechnen akribisch nach, welcher Finanzaufwand dabei entsteht. Das erleichtert eine sachkundige Auseinandersetzung mit den Vorschlägen und deren Umsetzung in konkrete politische Projekte.

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ISBN

Autor:innen: Ruth Gurny, Beat Ringger; Für alle und für alle Fälle; ISBN 9789-3-85590-455-2; Verlag: edition 8, Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

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