Home Foren Forum: Das System Change Klimaprogramm 1. Kapitel: System Change

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  • admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 3

    Was halten Sie vom 1. Kapitel zum Thema System Change? Stimmen Sie überein? Haben Sie Kritik? Müssten andere Dinge berücksichtigt werden? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

  • Karl Grunder
    Beitragsanzahl: 0

    Die Adressaten besser abholen:
    Einleitend die Wertehaltung darlegen, auf welche die Thesen abgestützt werden. Diese präzise reflektieren und kompakt formulieren. Ich könnte mir Stichworte vorstellen wie Menschenrechte, Solidarität, Respekt gegenüber der Natur, Gewaltfreiheit, Verantwortung global und langfristig wahrnehmen, Suffizienz, Gerechtigkeit, Frauenrechte, Befreiung,…
    Aufzeigen, dass der Change machbar ist.
    Hinweis, dass das Diskussionspapier besonders auf den Handlungsbedarf in der Schweiz eingeht.

    1.1.Die Herausforderung
    Ich stimme überein.

    1.2. Sackgasse Elektro-Auto
    Ich stimme überein.

    1.3. Materialschlacht beenden
    Ich stimme überein.

    1.4. Klimagerechtigkeit
    Ich stimme überein.

    1.5. Massgebend: Treibhausgas-Fussabdruck, nicht nur Treibhausgas-Inventar
    Ich stimme überein.

    1.6. System Change
    Ich stimme überein. Im Hinblick auf die grossen Herausforderungen ist auf die Resilienz des Systems besonders zu achten. Es sind Wirkungsziele zu definieren und zu kontrollieren. Eine klimagerechte Raumordnung ist zu verwirklichen.

    1.7. Beginnt der Klimaschutz bei jedem Einzelnen?
    Ich stimme überein

  • Hans Baumann
    Beitragsanzahl: 0

    Aus inhaltlichen und strategischen Gründen würde ich das Kapitel 1.2 nicht so prominent an dieser Stelle belassen, auch wenn vieles darin richtig ist. Und zwar aus folgenden Gründen:
    – Elektromobilität besteht nicht nur aus privaten Personenwagen. Ein grosser Teil des Strassenverkehrs besteht heute aus Nutzfahrzeugen, nicht nur für den Gütertransport im Fern- und Nahverkehr, sondern auch im Gewerbe, Handwerker etc. Allein für diesen Verkehr braucht es einen Ausbau der Elektroinfrastruktur.
    – Die Klimabilanz von E-Autos (inkl. Produktion) ist nur dort besser, wo die Elektrizität überwiegend aus erneuerbaren Energien stammt. Das ist in den meisten Ländern Europas heute (noch) nicht der Fall. In der Schweiz, Österreich und in Skandinavien aber schon. Zudem sind E-Autos auch sonst umweeltfreundlicher (NO2, Feinstaub, Lärm).
    – Die Klimawende eilt. Wenn wir nicht sofort und auch mit kurzfristigen Massnahmen handeln, ist es zu spät. Ein weiterer Ausbau des ÖV ist zwar unabdingbar. Um massenweise Mobilität von der Strasse auf die Schiene zu bringen, bedarf es aber jahrzehntelanger Planungen und Investitionen. Noch länger geht die Umstellung auf andere Siedlungsformen, Verdichtung etc.
    – Elektromobilität ist kurzfristig verfügbar deshalb als ÜBERGANGSTECHNOLOGIE sinnvoll. Die Autokonzerne investieren Milliarden (allein VW 30 Milliarden!), so dass in Kürze auch noch effizientere bzw. Ressourcen schonendere Systeme verfügbar sein sollten.
    – Viele der aufgeführten negativen Effekte der Elektromobilität sind richtig, insb. auch der befürchtete Rebound-Effekt. Deshalb sollte die Umstellung auf Elektromobilität mit folgenden Prioritäten erfolgen: öffentlicher Nahverkehr, Nutzfahrzeuge aller Art, Car-Sharing. Ganz wichtig sind auch flankierende Massnahmen, wie Verkehrsbeschränkungen für den privaten Personenverkehr, um den Rebound-Effekt zu verhindern.

Antwort auf: 1. Kapitel: System Change
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