Editorial

Wissen ist in aller Munde, die einen beschreiben die heutige Gesellschaft als „Wissensgesellschaft“, die anderen reden von der Bedeutung der Wissenskompetenz von Individuen auf dem Arbeitsmarkt und der Gesellschaften im internationalen Standortwettbewerb.

Meist handelt es sich dabei um einen technokratisch­pragmatischen Diskurs: Wie lernt man besser, welche Fachkräfte und Qualifikationen werden gebraucht etc. Es ist dies ein defizitärer Diskurs, der von den Inhalten des Wissens (welches Wissen?) wie auch den sozioökonomischen Bedingungen seiner Produktion und damit von Herrschafts­ und Machtverhältnissen abstrahiert.

Anknüpfend an die lange Tradition von Wissenschaftskritiken bzw. kritischer Wissenssoziologien möchte der vorliegende Den­knetz­ Infobrief solche Fragen anreissen und aktualisieren.

Anspruch ist auch diesmal weniger eine auch nur halbwegs vollständige Wiedergabe der Debattenlandschaft. Es geht vielmehr um den Versuch einer Strukturierung von Fragen, die auch für das Denknetz und dessen Selbstvergewisserung fundamental sind. Wie und wodurch unterscheidet sich kritisches Wissen von Herrschaftswissen und wie kann es demokratisch­-kooperativ produziert werden?

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Inhalt

1. Editorial

2. Wissenschaftstheorien

3. Trends

4. Wissen im Neoliberalismus

5. Wissenskommunismus?

6. Vermischtes

AutorInnen

Autoren: Holger Schatz, Beat Ringger

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Das Denknetz ist der linke, sozialkritische Thinktank der Schweiz mit über 1400 Mitgliedern. Das Denknetz ist den Grundwerten Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Das Denknetz konstatiert zunehmende soziale Ungleichheiten und eine Tendenz zur Entsolidarisierung in der Gesellschaft. Es will die Mechanismen dieser Dynamik besser verstehen und Alternativen erkunden und diskutieren.

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